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Planetarium

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Richard-Fehrenbach- Planetarium Freiburg
Die Kernfrage, mit der jeder Sprössling früher oder später seine Eltern konfrontiert, nämlich die, was denn hinter dem Weltall komme, kann auch das Freiburger Planetarium nicht beantworten. Aber was hinter dem Mond kommt, wie das Sonnensystem entstanden ist, welcher Planet mit welchen Bahnen um die Sonne kreist oder wie die Erde vom Weltall aus aussieht – das alles erfahren Kinder hier auf spielerische Art. Der Hauptakteur: ein Museumsprojektor in der Mitte des Raumes, ein Wunderwerk aus Elektromotoren, Zahnrädern, Lampen und Linsen – ein Uhrwerk des Himmels. Er kann den Lauf der Sonne, des Mondes und der Planeten ebenso zeigen wie die Bewegungen der Sterne – über jedem beliebigen Ort der Erdoberfläche, in der Vergangenheit, jetzt und in der Zukunft. So kann man z.B. den Sternenhimmel betrachten, wie er zur Zeit Christi Geburt über Bethlehem erstrahlte.
Das Richard-Fehrenbach-Planetarium bietet alle paar Monate ein neues Programm, bei dem aus jeweils neuer Warte den Rätseln des Universums nachgespürt wird.
Dabei führt die planetarische Rundreise immer wieder zurück zur Erde und vermittelt stets aufs Neue die sensibel formulierte Botschaft: Die Erde ist einmalig und zerbrechlich – Mensch, beschütze sie! Die Vorstellungen sind oft ausverkauft, telefonische Kartenreservierung ist geboten. Für Schulklassen und Gruppen werden täglich geschlossene Vorführungen angeboten.

Adresse
Bismarckallee 7g
79098 Freiburg

Öffnungszeiten und Eintritt
Erwachsene €6, Kinder €4, Schulvorführungen mit Ermäßigung. Vorführungen finden Di u. Fr um 19.30 Uhr und Mi um 15 Uhr statt

Kontaktinformationen
Tel. 0761-389 06 30


Ein weiteres Planetarium ist die Volkssternwarte in der Staudingerschule:

Staudingerstr. 10
79115 Freiburg
Tel. 0761-201 77 01
Geöffnet: Sa ab 15 Uhr

Museumsbahnen

Höllentalbahn
Wenn die Höllentalbahn von Freiburg bergwärts Richtung Hinterzarten fährt, sollten alle Kinder unbedingt auf der rechten Zugseite sitzen. Wenn der Zug talwärts durch die wildromantische Schlucht Richtung Freiburg fährt, sollten sie links sitzen. Warum? Nur so können sie durchs Zugfenster einen Blick auf den berühmten Hirschsprung erhaschen. Zwischen zwei finsteren Tunnels bleiben ihnen nur ein paar Sekunden, um den Hals zu verrenken und in luftiger Höhe auf einem herausragenden Felsen die Skulptur des Hirschen zu entdecken. Der Sage nach hatte sich einst ein kapitaler Hirsch vor dem Jäger durch einen kühnen Sprung über die Schlucht gerettet.
Außer diesem sagenhaften »Hirschblick« hat die Höllentalbahn natürlich noch weitere Höhepunkte, z.B. die Fahrt über die Ravennabrücke, die die Ravennaschlucht in schwindelerregender Höhe überquert. Außerdem – ein weiteres Kinder-
vergnügen – werden jede Menge kürzere und längere Tunnels durchfahren. Die Höllentalbahn ist ein Industriedenkmal. Mit ihrem Bau 1884 wurden die Schwarzwaldhöhen erschlossen, zunächst mit einer Zahnradbahn, später dann mit Dampflokomotiven, die auch heute noch gelegentlich für Museumsfahrten eingesetzt werden. Wegen des enormen Zulaufs im öffentlichen Nahverkehr ist die Höllentalbahn seit 1995 mit so genannten »Doppelstockwagen« ausgestattet – auch das ein Erlebnis für Kinder, denn wo hat man das schon mal erlebt: einen Doppeldecker-Zug? Sie fährt täglich im 1/2-Stunden-Takt.

Adresse
Wenzinger Str. 7a
79117 Freiburg

Kontaktinformationen
Tel. 0761-212 10 55 (Bahnhof Freiburg)


Kandertalbahn
Es dampft und rauscht und faucht und knattert, wenn sich das »Chanderli« mühsam die Steigungen zwischen Haltingen und Kandern
emporarbeitet. Die historische Kandertalbahn fährt mit einer Lokomotive aus dem Jahre 1904 und sieht ungefähr so aus wie die gute alte »Emma« von Jim Knopf. Immerhin schleppt sie Züge mit bis zu sieben Wagen durch das Kandertal, die ältesten Wagen stammen von 1882, die jüngsten sind Baujahr 1924. Wenn dieser schnaufende Dampfzug durch die friedliche Landschaft im Südschwarzwald fährt – u.a. werden die Bahnhöfe Lörrach, Basel und Weil angefahren –, dann scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Es ist ein fahrendes Museum, auf einer Bahnstrecke, die ebenfalls schon über 100 Jahre alt ist. Neben dem »Chanderli« von 1904 fährt gelegentlich auch die Schweizer Lok »Tigerli« von 1915. Für Eisenbahnfreunde hierzulande also eine besondere Rarität.
Die Züge verkehren zwischen Mai und Oktober immer am Sonntag und halten in den Dörfern unterwegs (Binzen, Rümmingen, Wittlingen, Wollbach und Hammerstein), wo man nach Belieben zu- und aussteigen kann. Der historische Dampfzug wird übrigens auch für Firmen- und Familienausflüge vermietet.
Den aktuellen Zugverkehr der Kandertalbahn erfahren Sie telefonisch.

Adresse
Tourist-Information
79400 Kandern

Kosten
Hin- u. Rückfahrt: Kinder (4-16 J.) €3,70, Erw. €7,40

Kontaktinformationen
www.kandertalbahn.de
Tel. 07626-97 23 56


Sauschwänzlebahn
Was ist ein Sauschwänzle? Das ist der geringelte Schwanz einer Sau. Und wieso heißt eine historische Dampfeisenbahn nun Sauschwänzlebahn? Kann man sich vorstellen, dass die Bahnstrecke von Zollhaus durch das Wutachtal bis nach Weizen sich ringelt wie ein Sauschwänzle? Das kann man sich nicht vorstellen, das muss man erlebt haben.
Die 25 km lange Strecke führt durch Deutschlands einzigen Kreiskehrtunnel, über grandiose Brücken, Viadukte und zahlreiche Kehrschleifen. Wenn es nicht so gemütlich langsam voranginge, könnte einem schwindelig werden. Schwer zu erklären, was ein Kreiskehrtunnel ist. Sozusagen ein Tunnel, in den man auf der einen Seite des Berges hineinfährt und auf der gleichen Seite des Berges, nur etwas höher, wieder herauskommt. Im Berginnern macht der Tunnel eine Kehre.
Die Eisenbahnstrecke im Wutachtal ist seit 1890 völlig unverändert, die Lok fährt auf den Gleisen, Brücken und durch die Tunnels von anno dazumal. Glanzstück ist neben dem Kreiskehrtunnel das Wutach-Viadukt, eine Holzbrücke über die Wutachschlucht. Die Strecke heißt auch »Kanonenbähnle«, weil sie eigentlich ursprünglich für militärische Zwecke gebaut wurde.

Adresse
Hauptstr. 52
78176 Blumberg

Öffnungszeiten und Eintritt
Die Sauschwänzlebahn verkehrt von Mai bis Okt, den Fahrplan erfragt man am besten telefonisch.
Hin- u. Rückfahrt: Kinder bis 16 J. €6,50, Erw. €13

Kontaktinformationen
www.sauschwaenzlebahn.de
Tel. 07702-512 00

Bergwerke

Museums-Bergwerk Schauinsland, Forschergruppe Steiber
Ausgerüstet mit Helm, Grubenlampe und Handschuhen geht’s hinein in die 100 km langen Gänge des Bergwerks. 600 Jahre lang wurde hier Silber, Blei und Zink abgebaut. Kein leicht verdientes Geld für die Bergarbeiter. Unfälle und der frühe Tod durch die Bergarbeiterkrankheit, die Staublunge, waren das Schicksal vieler Kumpel, nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch in weniger bekannten Bergbauregionen wie dem Schwarzwald. Dazu war die Arbeit überaus mühsam, vor allem in Zeiten, als das silberhaltige Erz mit Hammer und Meißel aus dem Gestein gehauen werden musste. Da es sommers wie winters im Bergwerk konstant 8 Grad kühl und feucht ist, ist festes Schuhzeug und schmutzunempfindliche Wanderkleidung unerlässlich. Der Tipp: eine zünftige Geburtstagsfeier unter Tage!

Adresse
Oberlinden 16
79098 Freiburg

Kosten
Kinder (4-12 J.) €3, Erwachsene €4, Familienkarte € 14
Führungen finden statt: Mai-Juni und Sep-Nov Mi, Sa, So und Juli-Aug täglich 11.30-15.30 Uhr jede Stunde

Kontaktinformationen
www.schauinsland.de
Tel. 0761-264 68, Fax 0761-28 00 50


Silberbergwerk Teufelsgrund
1864 wurde das Bergwerk geschlossen, nachdem dort rund 60 Jahre lang Blei abgebaut wurde. Aber viel älter ist die Bergbautradition im Münstertal. Schon im 8. Jahrhundert wurde dort geschürft, und zwar nach Silber, mit dem u.a. der Bau des Freiburger Münsters finanziert wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Grube Teufelsgrund nochmals in Betrieb genommen. Wieso Teufelsgrund? Nach der Sage haust dort unten der Teufel. Der zuletzt angelegte Seitenstollen von 1958 ist die heutige Besucherstrecke. Ein Blindschacht führt bis 180 m in die Tiefe, wo er auf ein Stollensystem aus früheren Jahrhunderten stößt. Wer scharfe Augen hat, findet vielleicht sogar noch Spuren von Silber. In einem anderen Seitenstollen befindet sich eine Asthma-Therapiestation, denn Besucher mit Asthma-Beschwerden empfinden spürbare Linderung, wenn sie sich länger in den Stollen aufhalten.

Adresse
Mulden
79244 Münstertal
Anf.: von Freiburg B3 über Bad Krozingen

Öffnungszeiten und Eintritt
Erw. € 3, Kinder bis 16. J. € 1,50. Öffnungszeiten: 1. April-14. Juni Di, Do, Sa, So, 15. Juni-15. Sep Di-So, 16. Sep-31. Okt Di, Do, Sa, So, im Nov Sa, So immer 14-17 Uhr. Letzte Führung jeweils um 17 Uhr.

Kontaktinformationen
Tel. 07636-14 50 u. 07636-707 40 (Tourist-Info Münstertal)